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Letzte Änderung:
26.06.2017
Homepage der Firma PiWi und Partner

Fränkisches Hopfenmuseum

Fränkisches Hopfenmuseum in Speikern , Kersbacher Str. 18

 


Beschreibung:

 

 

 

 

 

Hopfen beherrschte früher die Landschaft im Hersbrucker Gebirge, heute gibt es nur noch 18 Landwirte, die das grüne Gold anbauen. Deshalb wurde dem Grundprodukt des Hopfens ein Museum gewidmet.

Im Erdgeschoß sind Originalhopfenfelder eingerichtet: einmal eine frühere Stangenanlage und zum anderen eine moderne Drahtanlage.

 

"Die süßeste Versuchung - Schokolade, von der Bohne zur Tafel" heißt die aktuelle Ausstellung im Museum.

 

Im ersten Stock wird das Schwerpunktthema "Hopfen" vom Anbau über die Ernte bis zur Weiterverarbeitung dokumentiert. Zahlreiche Hopfenpflüge und Hopfenspritzen demonstrieren den Hopfenanbau und seine Pflege. Die aufwendige Arbeit in den Hopfenanlagen kann gut anhand der zahlreichen Exponaten nachvollzogen werden; sie zeigen, weshalb Hopfen eines der teuersten Agrarprodukte ist. Drei Generationen von Hopfendarren lassen die Entwicklung der Hopfentrocknung nachvollziehen. Hopfensiebe, das Sammelmaß "Metzn" und eine Hopfenwaage ergänzen die Ausstellungsstücke. Das "Absacken des Hopfens" und die verschiedenen Anbaumethoden kann man sehen, die Stangenanlagen und die heute noch gebräuchlichen Drahtgerüst. Interessant sind die zum Aufrichten der Anlage verwendeten Werkzeuge, so z.B. der zum Ausweiten der Löcher verwendete "Hopfenstempfl". Sie lassen den Betrachter den Anbau der Kulturpflanze lebendig werden. Hopfenzupfen erfolgte früher im Leistungslohn: für einen Korb wurde

dem Zupfer eine Marke als Ersatzgeld gegeben; das Geld für alle Marken erhielt er beim „Niederfall", dem Abschlußfest der Hopfenernte. Auf die umfangreiche Sammlung rund um den Hopfen legt man großen Wert. Inzwischen wurden außerdem von Brauereien Ausstellungsgegenstücke gegeben: Eiszangen, Malzbottich, Fässer, Faßkran, Brandeisen für Fässer, Spundmaschine, Krüge, alte Holzbierkästen usw. Diese Gegenstände zeigen die Verarbeitung des Hopfen weiter zu Bier und schließlich die Abfüllung.

Im zweiten Stock wird Leben aus früherer Zeit dokumentiert: der Bereich Haushalt weist viele Gegenstände auf, z. B. zahlreiche Handgeräte, die früher im Haushalt benutzt wurden. Alte Küchengeräte und viele andere kleine Gegenstände anläßlich einer Hausauflösung ergaben eine schöne Sammlung, so daß das Alltagsleben vergangener Zeit gezeigt werden kann. Dazu kamen ein alter Küchenherd, Nähmaschinen, ein alter Waschtrog, eine Wäschemangel und eine Jubiläums-Waschmaschine, die 125 000. Waschmaschine hergestellt am 12. September 1903. Die ehemalige Rollhofer Schultafel bildet den Mittelpunkt des Sektors "Schule", aber auch der Bahnhof Neunkirchen trägt mit seinen Schildern zum Bereich "Eisenbahn" bei, zuletzt wurde die Abteilung Handwerk mit einer Drechselwerkstatt ausgebaut.

Der dritte Stock ist der Heimatkunde und Ortsgeschichte Neunkirchens gewidmet; hier findet man Ausstellungsgegenstände von örtlichen Firmen und Vereinen, besonders attraktiv die Feuerwehr-Vitrine. Nachbildungen von Fundgegenständen der vorgeschichtlichen Zeit (z.B. das Speikerner Reiterlein) geben einen Einblick in die frühere Besiedlung rund um Speikern, wo es den „Archäologischer Wanderweg" gibt.


Öffnungszeiten:

 

 

 

Mai bis Oktober jeden Sonn- und Feiertag von 13.00 - 16.30 Uhr

und nach Vereinbarung

 

Der Eintritt ist frei.

 

Weitere Informationen erhalten Sie bei Heimat- und Geschichtsverein

 

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